Digitaldruck

Der Digitaldruck wird als Non Impact Printing (NIP) bezeichnet, da keine individuelle Druckform hergestellt werden muss, mithilfe derer die Farbe aufgetragen wird. Dadurch kann pro Druck eine neue Seite erzeugt werden.

Unterschieden wird der Digitaldruck in Elektrofotografie (Tonerdruck) und Ink Jet-Verfahren. Neben den gewohnten Einsatzbereichen wie Plakate, Akzidenzdruck und Büroanwendung, verzeichnet die Anwendung des Digitaldrucks im grafischen Gewerbe eine deutliche Zunahme. Der Digitaldruck hat sich als fünftes Hauptdruckverfahren herauskristallisiert.

In der Druckindustrie wird der Digitaldruck fast ausschließlich für die Herstellung von Proofs in Verbindung mit dem Colormanagement angewendet, um die Referenzvorlagen für den folgenden Auflagendruck herzustellen. Die digital gefertigten Drucke dienen aber auch zur Kontrolle des Druckbildes vor der Produktion.

Die deutlichen Vorteile des Digitaldrucks, wie Kleinstauflagen, Kleinserienfertigung, Flexibilität und Änderungen während des Drucks, Anpassung an Corporate Design Standards, Schnelligkeit, personalisiertes Drucken sowie Bedruckstoffvielfalt, haben die Bedeutung für den Verpackungsdruck revolutioniert. Neue Systeme ermöglichen dem Verpackungsdruck Print on Demand für Kleinserien oder Promotionaktionen. Mit unserem Partnernetzwerk ermöglichen wir unseren Kunden innerhalb der Designphase die neuen Kreationen mit einer Kleinauflage am Markt zu testen, bei voller Flexibiltät für Änderungen im Design des Produkts.

Anwendungen des Digitaldrucks: Folien | Folienverbunde | Etiketten | Papier

Unser Leistungsangebot in diesem Bereich: Prozessmanagement | Datenmanagement | Reproduktion | Colormanagement | Druckbegleitung | Druckabnahme | Muster